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Zahnröntgen

Das Zahnröntgen

Röntgenaufnahmen stehen regelmässig unter negativer Kritik. Dennoch sind sie eine unverzichtbare Massnahme um eine präzise Diagnose zu erhalten. Sie vervollständigen die visuelle Untersuchung des Zahnarztes und machen Stellen im Mundraum sichtbar, die mit dem blossen Auge nicht zu erkennen sind.

Wozu wird eine Röntgenaufnahme benötigt?

Die Zahnärzte benötigen die Zahnröntgenaufnahme, um Bereiche sichtbar zu machen, die mit dem blossen Auge nicht zu erkennen sind. Sie wird ebenso im Rahmen einer allgemeinen Zahnkontrolle Ihres Mundes (Prävention) erstellt als auch in Situationen, die genauer präzisiert werden müssen, wie zum Beispiel die Extraktion eines Weisheitszahns oder einer Wurzelbehandlung, um nur zwei Beispiele zu nennen. Sie ist auch heute noch eine genaues Hilfsmittel und unverzichtbar um eine Diagnose zu vervollständigen.

Momentan sind alle Adent Zahnarztzentren mit einem digitalen Röntgensystem ausgestattet. Dieses System reduziert die Dosis der Röntgenstrahlung um 50 bis 75 % gegenüber einem analogen Röntgensystem. Ein weiterer Vorteil des digitalen Systems ist die Möglichkeit die Kontraste sowie die Bildeinstellungen zu verändern. Damit verbessert sich die Lesbarkeit des Bildes. Es gibt gibt verschiedene Aufnahmemöglichkeiten, je nachdem welche vom Zahnarzt benötigt werden:

  • Eine Panoramaschichtaufnahme 2D, auch „OPT“: sie bietet einen Überblick über den Mundraum, macht Zahnimplantate (z. B. auch Weisheitszähne), Knochenstruktur sowie den Zustand der Kieferknochen (Kondylen) sichtbar.
  • Eine Röntgenaufnahme mit dem Namen „Bite-Wings“:  sie bietet einen grundlegenden Überblick über vorhandene lockere Zähne, Karies oder Füllungen, die nicht mehr dicht sind.
  • Die apikale Einzelaufnahme: eine Aufnahme der Zahnwurzel, die bei Wurzelbehandlungen, zur Kontrolle von Zahnimplantaten und bei periapikalen Entzündungen notwendig ist.
  • 3-D-Röntgen, Volumentomographie: liefert ein 3dimensionales Bild und ist ideal bei Wurzelbehandlungen, Implantologie und Oralchirurgie. Sie ergibt ein sehr detailliertes Bild vom Mund und all seinen Gegebenheiten.
  • Das Kephalogramm: Eine Röntgenaufnahme von Schädel und Kiefer. Sie dient der Beurteilung des Knochenwachstums und der Entwicklung bei Kindern.

OPT

BITE-WINGS LINKS

BITE-WINGS RECHTS 

APIKAL

Bestrahlung und Strahlenschutz

Beim Röntgen wird ionisierende elektromagnetische Strahlung angewandt: sie kann lebende Materie durchdringen, man nennt dies auch Bestrahlungsuntersuchung. Diese Strahlen können bei längerer, wiederholter und intensiver Exposition gesundheitsschädlich sein.

Im Rahmen einer Zahnröntgenaufnahme sind Sie jedoch einer sehr geringen Strahlendosis ausgesetzt, die 1,4 Tagen der natürlichen Strahlung entspricht. Die Risiken einer Röntgenaufnahme sind daher vernachlässigbar. Alle Adent Zahnarztzentren sind jedoch mit Schutzmaterial sowohl für die Patienten als auch für die Mitarbeiter ausgestattet. Zum Schutz der Organe und der Schilddrüse muss bei jedem Patient eine Bleischürze oder ein Halsband verwendet werden.

Röntgengenehmigungen werden vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) erteilt. Es werden regelmässige Kontrollen durchgeführt und die Mitarbeiter tragen ein Dosimeter, ein kleines Kästchen, das die Dosis der Röntgenstrahlen misst, denen sie während der Arbeit in den Zahnartzzentren ausgesetzt sind.

Die Häufigkeit, mit der Sie eine Röntgenaufnahme benötigen, hängt von Ihrem oralen Status und dem klinischen Urteil Ihres Zahnarztes nach der Untersuchung ab. Der Zahnarzt ist ausgebildet in Mundgesundheit und somit der einzige, der eine Diagnose sowie einen Behandlungsplan erstellen kann.

Zudem bleiben Sie Eigentümer der Röntgenaufnahmen: sofern Sie sie benötigen, erhalten Sie sie von Ihrem Zahnarzt auf CD, USB-Stick oder per e-mail.

Möchten Sie mehr Informationen zum Zahnröntgen? Kontaktieren Sie uns unter: info@adent.ch